Geschichte des Schlosses

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1350
1534
1631
1660-1666
1661-1666
1701-1731
1757-1759
1781
1803
1806
1942
1996
1998
Heute
Stiftung der St.Georg – St. Jakobus Kirche, die später Klosterkirche wird.
Das Kloster wird durch die Grafen von Altshausen-Vehringen gegründet und noch im selben Jahr zur Abtei erhoben. Ansiedlung von Benediktiner-Mönchen.
Die Stiftung wird durch Papst Paschalis II. bestätigt.
Die Marktsiedlung Isny erhält die Stadtrechte.
Während des großen Stadtbrandes werden auch Kloster und Kirche von den Flammen nicht verschont.
Das Kloster wird an den Truchsess von Waldburg verkauft.
Nach anhaltender wirtschaftlicher Blüte stirbt das Kloster während der Pestepidemie fast vollständig aus.
Nachdem die Stadt Isny während der Reformation protestantisch wurde, kam es zum Bildersturm auf die Klosterkirche.
Zweiter großer Brand, dem Kloster und Kirche erneut zum Opfer fallen.
Das Kloster wird unter Abt Dominikus wieder neu aufgebaut.
Wiederaufbau der St.Georg – St. Jakobus Kirche.
Anfang des 18. Jahrhunderts erlebt das Kloster seine Hochblüte unter der klugen Führung von Abt Torelli. Er gilt als der zweite Gründer des Klosters.
Die Innenausstattung von Kirche und Refektorium wurde durch den Stuckateur Hans Jerg Gigl aus Wessenbrunn und den Maler Hans Michael Holzhey aus der Nähe Kemptens erstellt.

Die St.Georg – St. Jakobus Kirche gilt heute als die Rokokoperle des Westallgäus.
Das Kloster wird reichsunmittelbar und somit direkt dem Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation unterstellt.
Durch die Säkularisierung unter der Herrschaft Napoleons fallen Kloster und Stadt an den Grafen von Quadt-Wykradt.
Die Grafschaft Quadt fällt an Württemberg. Das Kloster bleibt jedoch im Besitz des Grafen von Quadt-Wykradt.
Verkauf des Klosters an die Stadt Stuttgart. Diese nutzt es zunächst als Hilfskrankenhaus, dann bis 1996 als medizinisch-geriatrische Abteilung des Stuttgarter Bürgerhospitals.
Die gesamte Schlossanlage stand zum Verkauf. Nachdem die Stadt Isny den Kauf ablehnte, erwarb eine hiesige Bürgergruppe das Anwesen.
Der Künstler Friedrich Hechelmann, Josef Baschnegger und die Brüder Hans und Rolf Müller gründeten die „Friedrich Hechelmann und Schloss Isny Kunst- und Kulturstiftung“, in die der historisch wertvollste Trakt, der Konvent, von den Gebrüdern Müller sowie das Vermächtnis von Friedrich Hechelmann einflossen.
Zu den Stiftungsräumen zählen die Kunsthalle mit der Dauerausstellung der Werke Friedrich Hechelmanns, die ehemalige Remise des Schlosses mit der städtischen Galerie und die Räume mit wechselnden Kunstausstellungen. Derzeit werden der historische Innenhof von der Kunst- und Kulturstiftung und das Abtshaus von Friedrich Hechelmann renoviert.

Eine besondere Attraktion ist das Refektorium im Schloss, der ehemalige Speisesaal der Mönche. Es ist der feierlichste Saal der Stadt und wird im Sinne des Stiftungszweckes kulturellen Veranstaltungen zur Verfügung gestellt. Die Schlossanlage ist somit wieder ein lebendiger Teil im Herzen von Isny geworden.